Handelsmarken – worauf kommt es an?

Wenn wir jetzt Spülmaschinentabs oder Hautcreme bei unserem Discounter kaufen, dann überlegen wir uns nicht mehr, welcher Produzent dahinter steht. Was uns interessiert ist ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nicht ohne Grund heißen auch viele No Names gut und billig

Bevor es aber so weit kam, unterlagen die Handeldsmarken der Übermacht der Konkurrenzmarken, die durch Qualität und ebenso durch eine intensive Image Kampane das Vertrauen der Kunden gewonnen haben.

Mittlerweile sind die Handelsmarken so wichtig, dass bereits einige Fachmessen und Ausstellungen für Handelsmarken veranstaltet und individuelle Messebau Lösungen sowie Messe-Tools hierfür vorbereitet werden.

Dass das Vertrauen eine sehr subtile Pflanze ist, erlebten die Dalli-Werke, einst ein Pharmaunternehmen Grünenthalund und der Hersteller des Schlafmittels Contergan, das Missbildungen bei Neugeborenen hervorgerufen hatte. Der Contergan-Skandal konnte ein Aus für die Firma bedeuten.

Wie ich heute in der Wirtschaftspresse lese, setzte das Unternehmen ihre Zukunft auf eine Karte und stieg in das Handelsmarken-Geschäft ein, das eigentlich Ende der neunziger Jahre kein vielversprechendes Geschäft war: Handelsmarken waren billig. Und nur das.

Die Dalli-Werke haben in die Technologien und Automatisierung investiert sowie auf höhere Margen verzichtet. Die Dalli-Werke sind der Hausproduzent der Discounter und bleiben fast unbekannt. Doch das Wichtigste ist, dass der Kunde zu einem guten Preis hochwertige Produkte bekommt. Es ist gut und billig in der Tat.

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